Kulturbotschafter für Hildesheim

Hildesheim bewirbt sich um den Titel Europäische Kulturhauptstadt 2025″. Thomas Quasthoff unterstützt die Kampagne seiner Geburtsstadt.

„Die Stadt Hildesheim hat mir eine Chance gegeben, seit meiner frühesten Kindheit“, sagt Thomas Quasthoff, der mit einer Conterganbehinderung auf die Welt gekommen ist. Er fühlt sich seiner Heimatstadt persönlich und künstlerisch eng verbunden. Seine Entwicklung hat der weltbekannte Bassbariton, Gesangsprofessor und Jazzmusiker vielen Unterstützern zu verdanken. An der Grundschule Brauhausschule, am Andreanum, wo Thomas Quasthoff 1979 sein Abitur machte, in der Michaeliskantorei; dem Leiter der St. Andreaskantorei Reinhold Brunnert, auch dem früheren Intendanten des Hildesheimer Stadttheaters, Pierre Léon. Deshalb sagt Thomas Quasthoff gern die Rolle als künstlerischer Botschafter Hildesheims für die Bewerbung als Europäische Kulturhauptstadt 2025 zu. Dabei wird er Programmpunkte in den Bereichen Klassik, Literatur und Jazz beisteuern und lässt sich gern in das geplante ausführliche Inklusionsprogramm mit Jugendlichen einbinden.

»Eine exklusive Jazz-Session zum 60. Geburtstag«

Thomas Quasthoff wird seinen 60. Geburtstag mit exklusiven Konzerten in der Kölner Philharmonie, auf Schloss Elmau, im Festspielhaus Baden-Baden und im Wiener Konzerthaus begehen – und dabei mit Freunden musizieren, die im Jazz-Bereich selbst zu den Größten zählen.

Thomas Quasthoff ist das beste Beispiel dafür, dass man sich auch später im Leben neu erfinden kann. Aus dem gefeierten klassischen Liedsänger wurde ein gefragter Jazzer. So wird er in der Kölner Philharmonie, auf Schloss Elmau, im Festspielhaus Baden-Baden und im Wiener Konzerthaus seinen 60. Geburtstag begehen – und dabei mit Freunden musizieren, die im Jazz-Bereich selbst zu den Größten zählen.

Der „Mann mit der schönsten Stimme der Welt“, wie ihn der Stern titulierte, weiß ganz genau, was er tut. Und was er will. Dass dabei Interpretationskraft und Geschmackssicherheit zusammen-gehen, zeigt sich nach seinen unvergessenen Schubert-Interpretationen nun genauso authentisch im Jazz. Wie der Bassbariton seinem Anspruch, Menschen mit seiner Stimme wirklich zu berühren, gerecht wird, machen die Publikumsreaktionen deutlich und die Lobeshymnen der Presse dokumentieren noch immer die Faszination und Begeisterung, die er mit seiner Ausnahmestimme bei seinen Zuhörer*innen auszulösen vermag.

Freuen Sie sich auf eine Geburtstags-Jazz-Session der besonderen Art, die Thomas Quasthoff mit seinem Trio bestehend aus Simon Oslender (Klavier), Dieter Ilg (Kontrabass) und Wolfgang Haffner (Schlagzeug) sowie „special guests“ Pe Werner (Gesang), Bruno Müller (Gitarre), Nils Landgren (Posaune) und niemand geringerem als Bill Evans am Saxophon begehen wird.