100 Prozent TQ … Teil 2

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„Ich habe ein neues Instrument gelernt, das heißt Mikrofon. Ich habe gelernt, damit Klangfarben zu erzeugen, indem ich zum Beispiel ganz nah herangehe und einen weichen Balladensound erzeuge. Eine ganz neue Intimität ist damit für mich möglich, und darin gewinne ich immer mehr Sicherheit. Dafür muss man die Intonation stärker kontrollieren, was man mit einem Klavier und selbst mit einem großen Orchester nicht muss. Meine Stimme hat sich längst vollständig erholt, ich fühle mich wohl. Mittlerweile erreiche ich auch Höhen, in denen meine Stimme für eine Weile nicht so gut angesprochen hat. Das macht mich sehr zufrieden.“

Thomas Quasthoffs Bühnenpartner sind der Jazzpianist Frank Chastenier, der Kontrabassist Dieter Illg und der Schlagzeuger Wolfgang Haffner. Sie schätzen Quasthoffs unbedingte Musikalität. Und er schätzt die ihre.

„Wir sind befreundet, und das macht es so toll. Das Allerschönste dabei ist: Jeder freut sich, wenn dem anderen etwas Tolles gelingt. Damit ist immer mehr Freiheit möglich, ich fühle nicht mehr die Strenge des klassischen Konzertes. Im Grunde genommen habe ich mich selbst von einem Kunstsockel heruntergeholt. Das schönste Kompliment ist für mich, wenn ich höre: ‚Da singt nicht ein klassischer Sänger, der Jazz macht, sondern ein Jazzsänger.‘ Anders als bei einem Liederabend fühle ich mich nicht als Zentralfigur des Abends, sondern als einer von vier Mitmusikern.“

„Eines meiner Lieblingsstücke ist ‚One for My Baby‘. Da sitzt ein Typ an der Bar und sagt dem Barkeeper: ‚Hör mal zu, mir geht es schlecht. Meine Freundin hat mich verlassen. Deshalb spendiere ich jetzt eine Runde für sie und dann noch eine weitere für den Weg, den ich ab jetzt gehen werde.‘ Wenn es ein klassisches Lied wäre, würde es die Situation nur beschreiben. Im Jazz kann ich dagegen alle Emotionen des Menschen in die Stimme legen, der da singt. Innerhalb desselben Satzes höre ich dann tausendmal mehr, wie es dem Typen da an der Theke geht. Schon in Schuberts Winterreise oder Bachs Matthäuspassion wollte ich nicht nur interpretieren, sondern der Müllerbursche sein und ‚Mache Dich, mein Herze, rein‘ als Fürbitte wirklich direkt an Jesus adressieren. Im Jazz kann ich noch darüber hinaus gestalten. In der Klassik singe ich genau, was da steht, mit der exakten Notenlänge. Wenn ich bei ‚Summertime‘ Lust habe, dann dehne ich den Ton, „you spread your wings“ und erzeuge wirklich das Bild, dass da jemand seine Schwingen ausbreitet. Wie im Jazz völlig frei zu gestalten, ist in der Klassik verboten. Der klassische Künstler singt zwar seine eigene Interpretation, aber nie in freier Gestaltung, sondern höchstens so wie er denkt, dass es künstlerisch gemeint ist.“

Auch in Lesungen entdeckt Thomas Quasthoff einen weiteren Facettenfundus für ihn als Vortragenden. Gedichte von Heinrich Heine, Briefe von Goethe oder Mendelssohn, kürzlich ein wiederentdecktes Tagebuch von Johann Andreas Silbermann, der seinen Onkel, den berühmten Orgelbauer Gottfried Silbermann, im 18. Jahrhundert auf Reisen begleitete. Das Gesungene und die Sprachmelodie sind für ihn beides Formen von Musik.

„Ich beschäftige mich gern mit allem, was mit Sprache zu tun hat und mit meiner Stimme, mit der ich gern experimentiere. Es reicht nicht zu sagen, dass ich gern Musik mache, sondern ich würde sagen, dass 75 oder 80 Prozent meines Wohlbefindens von der Musik abhängt. Schon morgens beim Duschen mache ich Gesangsübungen oder summe irgendeine Melodie vor mich hin. Das war schon als Kind so. Vielen meiner Studierenden würde ich das wünschen, 100-prozentig das zu leben, was einem geschenkt worden ist.“

An der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin hat Thomas Quasthoff nach wie vor eine Gesangsprofessur.

„Mir ist es wichtig, mündige, kundige Sänger auszubilden, die sich ihre Stimme selbst erarbeiten. Ich möchte nicht der allwissende Guru sein, der die junge Sängerin oder den jungen Sänger behütet und abschirmt. Das habe ich selbst so erlebt und mich davon befreit. Als ich den ARD-Wettbewerb 1988 gewonnen hatte, hätten sich mir gewiss noch mehr Türen geöffnet, wenn ich anschließend zum Beispiel zu Dietrich Fischer-Dieskau gegangen wäre. Das wollte ich aber nicht, denn ich finde, jedem, der bei ihm studiert hat, hört man das auch an. Ich wollte stattdessen wie ich klingen. Auch heute singe ich nicht wie Frank Sinatra, Bing Crosby oder Tony Curtis. Manchmal füge ich eine solche typische Färbung als Stilmittel ein, aber mich interessiert, deren Lieder so zu singen, wie ich sie in dem Augenblick fühle. Im Jazz finde ich noch andere, freiere Gestaltungsmöglichkeiten. Eine Tempoangabe zum Beispiel ist im Jazz immer nur als Richtlinie zu verstehen. Das ist für einen Sänger ein riesiges Geschenk. Der Weg, den ich gegangen bin, also mich aus einer Musiksparte selbst herauszuziehen und mir in einer anderen dieselbe Klasse zu erarbeiten, ist eine tolle Erfahrung.“

Sein 65. Geburtstag liegt noch weit voraus, doch Thomas Quasthoff blickt auch in Verbindung mit einem weiteren Meilenstein seiner Karriere darauf.

„Dann stehe ich nämlich seit 50 Jahren auf der Bühne. Das auch von dort aus zu erleben, wäre schon cool.“

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Termine Juli 2018

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Machreich Artists Management GmbH
Beatrixgasse 26/5/42
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E-Mail: machreich@machreich-artists.com
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Events Archive

Quasthoff liest Quasthoff & Hüsch

Date: 6. May 2018

Time: 18:00

Location: BERLIN – Schlosspark Theater

Quasthoff liest Quasthoff & Hüsch

www.schlossparktheater.de

Jazz

Date: 11. May 2018

Time: 20:30

Location: SCHLOSS ELMAU

“Nice’n’ Easy“

Thomas Quasthoff, Gesang
Frank Chastenier, Klavier
Dieter Ilg, Kontrabass
Wolfgang Haffner, Schlagzeug

reservations.schloss-elmau.de

Jazz

Date: 20. May 2018

Time: 20:45

Location: HILDESHEIM Stadttheater

 40. Jazztime | “Nice’n’ Easy”

Thomas Quasthoff, Gesang
Frank Chastenier, Klavier
Dieter Ilg, Kontrabass
Wolfgang Haffner, Schlagzeug

Jazz

Date: 23. May 2018

Time: 20:00

Location: WEIMAR – Köstritzer Spiegelzelt

Duo-Konzert

Thomas Quasthoff, Gesang & Moderation
Frank Chastenier, Klavier

www.koestritzer-spiegelzelt.de

Jazz

Date: 1. June 2018

Time: 20:00

Location: MADRID Auditorio Nacional

”Nice’n’ Easy”

Thomas Quasthoff, Gesang
Frank Chastenier, Klavier
Dieter Ilg, Kontrabass
Wolfgang Haffner, Schlagzeug

www.auditorionacional.mcu.es

Jazz

Date: 3. June 2018

Time: 21:00

Location: Festival de Ubeda

”Nice’n’ Easy”

Thomas Quasthoff, Gesang
Frank Chastenier, Klavier
Dieter Ilg, Kontrabass
Wolfgang Haffner, Schlagzeug

www.juntadeandalucia.es

Jazz

Date: 10. June 2018

Time: 17:00

Location: FRANKFURT Alte Oper

”Nice’n’ Easy”

Thomas Quasthoff, Gesang
Frank Chastenier, Klavier
Dieter Ilg, Kontrabass
Wolfgang Haffner, Schlagzeug

Alte Oper Frankfurt

Jazz

Date: 18. June 2018

Time: 19:30

Location: GRAZ Stephaniensaal

”Nice’n’ Easy”

Thomas Quasthoff, Gesang
Frank Chastenier, Klavier
Dieter Ilg, Kontrabass
Wolfgang Haffner, Schlagzeug
www.musikverein-graz.at

Konzert

Date: 23. June 2018

Time: 18:00 - 23:00

Location: ESSEN Philharmonie & Stadtgarten

I. Strawinsky: Die Geschichte vom Soldaten

Essener Philharmoniker

Dirigent: Jaime Martin

www.philharmonie-essen.de

Konzert

Date: 24. June 2018

Location: BAD KISSINGEN

 I. Strawinsky: Die Geschichte vom Soldaten

Essener Philharmoniker
Dirigent: Jaime Martin
www.philharmonie-essen.de

Termin Archiv

Quasthoff liest Quasthoff & Hüsch

Date: 6. May 2018

Time: 18:00

Location: BERLIN – Schlosspark Theater

Quasthoff liest Quasthoff & Hüsch

www.schlossparktheater.de

Jazz

Date: 11. May 2018

Time: 20:30

Location: SCHLOSS ELMAU

“Nice’n’ Easy“

Thomas Quasthoff, Gesang
Frank Chastenier, Klavier
Dieter Ilg, Kontrabass
Wolfgang Haffner, Schlagzeug

reservations.schloss-elmau.de

Jazz

Date: 20. May 2018

Time: 20:45

Location: HILDESHEIM Stadttheater

 40. Jazztime | “Nice’n’ Easy”

Thomas Quasthoff, Gesang
Frank Chastenier, Klavier
Dieter Ilg, Kontrabass
Wolfgang Haffner, Schlagzeug

Jazz

Date: 23. May 2018

Time: 20:00

Location: WEIMAR – Köstritzer Spiegelzelt

Duo-Konzert

Thomas Quasthoff, Gesang & Moderation
Frank Chastenier, Klavier

www.koestritzer-spiegelzelt.de

Jazz

Date: 1. June 2018

Time: 20:00

Location: MADRID Auditorio Nacional

”Nice’n’ Easy”

Thomas Quasthoff, Gesang
Frank Chastenier, Klavier
Dieter Ilg, Kontrabass
Wolfgang Haffner, Schlagzeug

www.auditorionacional.mcu.es

Jazz

Date: 3. June 2018

Time: 21:00

Location: Festival de Ubeda

”Nice’n’ Easy”

Thomas Quasthoff, Gesang
Frank Chastenier, Klavier
Dieter Ilg, Kontrabass
Wolfgang Haffner, Schlagzeug

www.juntadeandalucia.es

Jazz

Date: 10. June 2018

Time: 17:00

Location: FRANKFURT Alte Oper

”Nice’n’ Easy”

Thomas Quasthoff, Gesang
Frank Chastenier, Klavier
Dieter Ilg, Kontrabass
Wolfgang Haffner, Schlagzeug

Alte Oper Frankfurt

Jazz

Date: 18. June 2018

Time: 19:30

Location: GRAZ Stephaniensaal

”Nice’n’ Easy”

Thomas Quasthoff, Gesang
Frank Chastenier, Klavier
Dieter Ilg, Kontrabass
Wolfgang Haffner, Schlagzeug
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Konzert

Date: 23. June 2018

Time: 18:00 - 23:00

Location: ESSEN Philharmonie & Stadtgarten

I. Strawinsky: Die Geschichte vom Soldaten

Essener Philharmoniker

Dirigent: Jaime Martin

www.philharmonie-essen.de

Konzert

Date: 24. June 2018

Location: BAD KISSINGEN

 I. Strawinsky: Die Geschichte vom Soldaten

Essener Philharmoniker
Dirigent: Jaime Martin
www.philharmonie-essen.de

Biografie – Fortsetzung

Sein Debüt beim Oregon-Bach Festival 1995 legte den Grundstein für Thomas Quasthoffs steile Karriere in den USA. Er war dort gern gesehener Gast sowohl bei den großen Orchestern als auch Festivals. Auch in die New Yorker Carnegie Hall, wo er 1999 sein gefeiertes Liederabenddebüt mit Schuberts WINTERREISE gab, kehrte er regelmäßig zurück.

2003 begab sich der Künstler erstmals auf die Opernbühne und sang den Minister/FIDELIO mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle bei den Salzburger Osterfestspielen. 2004 folgte dann sein umjubeltes Debüt an der Wiener Staatsoper als Amfortas in Wagners PARSIFAL unter der künstlerischen Leitung von Donald Runnicles, wo er 2005 in derselben Rolle unter Sir Simon Rattle wieder zu hören war.

Thomas Quasthoff war „Artist in Residence“ im Wiener Musikverein, im Concertgebouw Amsterdam, in der Carnegie Hall, beim Lucerne Festival sowie in Baden-Baden, Hamburg, in der Londoner Wigmore Hall und im Barbican Centre. 2010 präsentierte er sein zweites Jazz-Programm „Tell it like it is“, das Songs aus Jazz, Soul und Blues vereinte und ihn in die wichtigsten Konzertsäle Europas führte.

Thomas Quasthoff hat etwas zu sagen – nicht nur musikalisch. So zeigt er sich in Gesprächsreihen, Lesungen oder auf der Theaterbühne von einer anderen Seite. Thomas Quasthoff trat insgesamt 5 Saisonen in einer vielbejubelten Produktion von Shakespeares WAS IHR WOLLT im Berliner Ensemble in der Rolle des „Narren“ als Schauspieler in Erscheinung. Weitere Höhepunkte der jüngsten Vergangenheit waren Auftritte als Sprecher gemeinsam mit dem Belcea Quartett mit Haydns SIEBEN LETZTE WORTE, in Schönbergs GURRELIEDER mit den Berliner Philharmonikern und dem LSO unter Sir Simon Rattle, mit den Wiener Philharmonikern unter Zubin Mehta und in Hannover unter Ingo Metzmacher, in EIN ÜBERLEBENDER AUS WARSCHAU mit dem RSO Wien unter Cornelius Meister und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons. Mit Beethovens EGMONT war er unter der Leitung von Constantinos Carydis in Luzern und Bologna zu erleben.

Zu den künstlerischen Projekten der jüngsten Vergangenheit zählen außerdem ein literarisch-musikalischer Abend rund um Heinrich Heine mit Florian Boesch und Justus Zeyen. Gemeinsam mit der Sopranistin Christiane Karg widmete er sich dem Oeuvre der Schriftstellerin Louise de Vilmorin und rezitierte in einem Liederabend an der Wiener Staatsoper mit dem Tenor Michael Schade Texte von Joseph von Eichendorff.

Im Juli 2015 stand er erstmals am Dirigentenpult und übernahm beim Verbier Festival die künstlerische Leitung von Bachs MATTHÄUSPASSION.

Seit 2015 ist er vermehrt als Jazz-Sänger gemeinsam mit Frank Chastenier (Klavier), Dieter Ilg (Kontrabass) und Wolfgang Haffner (Schlagzeug) auf den großen Konzertbühnen und internationalen Festivals zu erleben. In der Saison 2017/2018 stehen Jazz-Konzerte in Budapest, Düsseldorf, Hamburg, Köln, Baden-Baden, St. Petersburg, Novosibrisk, Hildesheim, Weimar, Madrid, Úbeda, Frankfurt, Graz und Bielefeld am Programm. Im Sommer ist Thomas Quasthoff mit dem Bigband Programm seines neuen Albums, das im Mai 2018 bei Sony Music erscheinen wird, beim Jazz-Fest Wien, im Rahmen des Schleswig-Holstein Festivals in der Elbphilharmonie und bei den Niedersächsischen Musiktagen zu hören.

Von 1996-2004 hatte Thomas Quasthoff eine Professur an der Hochschule für Musik in Detmold inne. Seither lehrt er an der Hochschule für Musik «Hanns Eisler» in Berlin. Des Weiteren ist er regelmäßig in Meisterkursen zu erleben, wie u.a. beim Heidelberger Frühling und an der Hochschule in Detmold sowie beim Verbier Festival und bei der Schubertiade in Schwarzenberg. Sein leidenschaftliches Engagement für den Sängernachwuchs motivierte ihn auch zur Gründung des internationalen Wettbewerbs «Das Lied», der 2017 erstmals in Heidelberg stattfand.

Seine Gesangsausbildung erhielt Thomas Quasthoff bei Prof. Charlotte Lehmann und Prof. Dr. Ernst Huber-Contwig in Hannover. Er erhielt zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen – darunter den Ersten Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München (1988), den Schostakowitsch-Preis in Moskau (1996) und den Hamada Trust/Scotsman Festival Prize (Edinburgh International Festival 1996). Vom Deutschen Bundespräsidenten wurde ihm 2005 der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen und ein Jahr später erhielt er den Europäischen Kulturpreis, der ihm in der Dresdner Frauenkirche überreicht wurde. 2009 wurde Thomas Quasthoff mit der Gold Medal der Royal Philharmonic Society in London sowie mit dem Herbert von Karajan Musikpreis des Festspielhauses Baden-Baden ausgezeichnet. Außerdem wurde ihm 2009 der Titel Österreichischer Kammersänger verliehen und 2011 erhielt Thomas Quasthoff die Wigmore Hall Medal.
Thomas Quasthoff war von 1999 bis 2014 Exklusiv-Künstler der Deutschen Grammophon Gesellschaft. Neben vielen anderen Preisen und Grammy-Nominierungen wurden drei seiner CDs mit einem Grammy ausgezeichnet: Mahlers Lieder AUS DES KNABEN WUNDERHORN (mit Anne Sofie von Otter) unter Claudio Abbado und orchestrierte Schubert-Lieder (mit dem Chamber Orchestra of Europe, ebenfalls unter Claudio Abbado) und Bach-Kantaten mit den Berliner Barocksolisten. Für insgesamt sechs seiner Aufnahmen erhielt er den Echo-Preis. Seit Januar 2018 ist Thomas Quasthoff Exklusiv-Künstler der Sony Music Entertainment. Das erste Album, das im Mai 2018 bei Sony erscheinen wird, beinhaltet ein abwechslungsreiches Programm von eingängigen Jazz-Klassikern – begleitet von der renommierten NDR Bigband unter der Leitung von Jörg-Achim Keller und mit seinem langjährigen Trio um Frank Chastenier, Dieter Ilg und Wolfgang Haffner.

2017/2018

Wir bitten Sie, diese Biografie unverändert zu belassen. Änderungen oder Kürzungen bedürfen der Rücksprache mit der Agentur.

Machreich Artists Management GmbH

Events

Meisterkurs

Start date: 13. February 2020 - End date: 22. February 2020

Location: LEIPZIG

mit Schwerpunkt Bach

Jazz

Start date: 30. March 2020 - End date: 31. March 2020

Location: GRAZ

Leonard Bernstein: Prelude, Fugue and Riffs
Igor Strawinsky: Ebony Concerto
George Gershwin: Rhapsody in Blue (Bearb.: Ferde Grofé)

Thomas Quasthoff, Vocals
Simon Oslender, Klavier
Orchester und Big Band der Kunstuniversität Graz
John Axelrod, Dirigent

Jazz over Beethoven

Date: 24. April 2020

Location: FEUCHTWANGEN

“Mein Beethoven”

Dieter Ilg, Kontrabass
Rainer Böhm, Klavier
Patrice Héral, Schlagzeug
Thomas Quasthoff, Lesung

Jazz

Date: 16. May 2020

Location: BIELEFELD

“For You!”

Thomas Quasthoff, Gesang & Moderation
Simon Oslender, Klavier
Dieter Ilg, Kontrabass
Wolfgang Haffner, Percussion

Termine

Meisterkurs

Start date: 13. February 2020 - End date: 22. February 2020

Location: LEIPZIG

mit Schwerpunkt Bach

Jazz

Start date: 30. March 2020 - End date: 31. March 2020

Location: GRAZ

Leonard Bernstein: Prelude, Fugue and Riffs
Igor Strawinsky: Ebony Concerto
George Gershwin: Rhapsody in Blue (Bearb.: Ferde Grofé)

Thomas Quasthoff, Vocals
Simon Oslender, Klavier
Orchester und Big Band der Kunstuniversität Graz
John Axelrod, Dirigent

Jazz over Beethoven

Date: 24. April 2020

Location: FEUCHTWANGEN

“Mein Beethoven”

Dieter Ilg, Kontrabass
Rainer Böhm, Klavier
Patrice Héral, Schlagzeug
Thomas Quasthoff, Lesung

Jazz

Date: 16. May 2020

Location: BIELEFELD

“For You!”

Thomas Quasthoff, Gesang & Moderation
Simon Oslender, Klavier
Dieter Ilg, Kontrabass
Wolfgang Haffner, Percussion

Beispiel-Seite

Dies ist eine Beispiel-Seite. Sie unterscheidet sich von Beiträgen, da sie stets an der selben Stelle bleibt und (bei den meisten Themes) in der Navigation angezeigt wird. Die meisten Leute starten mit einem Impressum oder einer „Über uns“-Seite mit einer Vorstellung für mögliche Besucher der Website. Dort könnte zum Beispiel stehen:

Hallo! Tagsüber arbeite ich als Fahrradkurier, nachts bin ich ein aufstrebender Schauspieler und dies hier ist meine Website. Ich lebe in Berlin, habe einen großen Hund namens Jack, mag Piña Coladas, jedoch weniger (ohne Schirm) im Regen stehen gelassen zu werden.

…oder sowas wie:

Unsere Firma XYZ wurde 1971 gegründet und hat seither eine Menge hochqualitativen ABC für die Öffentlichkeit produziert. Ansässig in Gotham City, hat XYZ mittlerweile über 2.000 Mitarbeiter und entwickelt immer wieder großartige Dinge für die ganze Gotham-Gemeinschaft.

Als neuer WordPress-Benutzer solltest du das Dashboard aufrufen, um diese Seite zu löschen und statt dessen eine neue Seite mit deinen eigenen Inhalten erstellen. Viel Spaß!

Press Release

Press Release from 9th January 2012

Farewell to the concert stage

Thomas Quasthoff has decided to say farewell to the concert stage, putting an end to his outstanding career as a singer after nearly 40 years. That doesn’t mean that he retires from public life…

Please read the attached Press-Release

 

Pressemitteilung vom 13. September 2010

Thomas Quasthoff singt Soul

Thomas Quasthoff legt nach dem Bestseller Jazz Album Watch What Happens (2007) jetzt Tell It Like It Is bei Deutsche Grammophon vor

Der „Mann mit der schönsten Stimme der Welt“, wie ihn der Stern titulierte, weiß ganz genau, was er tut. Und was er will. Dass dabei Interpretationskraft und Geschmackssicherheit zusammengehen, zeigt sich ebenso bei italienischen Arien wie bei amerikanischen Songs. …

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie in dem folgenden PDF-Dokument

Tell-it-like-it-is

“Das Lied”

Simply a Song

An intense form of art

He who rises to the challenge of the musical genre “Lied” (“song” in English) will be measured against such famous and outstanding singers as Brigitte Fassbaender, Christa Ludwig, Fritz Wunderlich, Dietrich Fischer-Dieskau and last but not least Thomas Quasthoff.

The aim of the “Das Lied — International Song Competition”, established by Thomas Quasthoff in 2009, is to find equally talented successors and to discover new voices.

For years, Thomas Quasthoff has devoted himself to the “Lied” genre, the short but expressive art form composed of words and sound which cannot hide behind an orchestra, a mask or a production. He uses one sentence to describe what makes the “Lied” so difficult: “I stand more or less naked infront of the audience, and in just three minutes I have to give everything, whereas in an opera I would have three hours to do the same.”

The song competition “Das Lied”, for gifted singers and their pianists, takes place every two years. The next competition takes place in February 2021 in Heidelberg.

Detailed information can be found on the website www.das-lied.com.

Link to website “Das Lied”

Master Courses

Sharing a secret

The “Quasthoff Method”

What is so fascinating about Thomas Quasthoff? What makes him so different from others? How does he do it? Can anyone learn it?

Yes in principle; one of the most important parts of Thomas Quasthoff’s work as a musician are his much sought-after “Master Courses”. They are designed for singers who are in the advanced stages of their studies or have already completed their professional training.

Rather than only using the shorter and more usual masterclasses, Thomas Quasthoff’s master courses are more demanding, run over several days, but are key to how Thomas is able both to inspire and train the great voices of the future.

Thomas Quasthoff trains his students on stage, working with enormous precision and intensity on the technical and interpretational challenges of classical singing. The master courses are generally open to the public – it is advisable to apply well in advance, as there is a huge demand from both potential participants and audience members.

The dates and organisers of Thomas Quasthoff’s master courses can be found under concert dates.

Link to concert dates

Professor

Teaching with vocal power

An indirect way to qualification

Since 1996, Thomas Quasthoff has held a full professorship for Singing. He began teaching at the Academy of Music in Detmold, and since 2004 has been a professor at the Academy of Music “Hanns Eisler” in Berlin.

It is certainly not unusual for a trained singer to begin teaching at a Music Academy at some point in his career. However, for Thomas Quasthoff this was by no means a foregone conclusion, for he himself was not able to study singing at a Music Academy.  All of his applications to study were flatly refused: “No admission to study singing if you cannot play the piano – it was as simple as that in those days!”, says Thomas Quasthoff, now calm about his past hardships.

Instead he studied law for several semesters, which he now sees as an interesting additional experience in his life. In order to satisfy his passion for singing and train his extraordinary voice, Thomas Quasthoff took private lessons from Prof. Charlotte Lehmann and Dr. Ernst Huber-Contwig in Hannover, Germany, and, over the course of 17 years, built up a solid foundation… with international repercussions!

He places extremely high demands on his students; as an internationally acclaimed singer he knows all about the difficult conditions on the marketplace, and believes that young singers must be well equipped to contend with them.

Thomas Quasthoff does not give private lessons – singers who wish to study with him must pass the entrance examination for the Academy or enroll for a master course under his tuition.

Link to the Academy of Music “Hanns Eisler” Berlin

Milestones

awarded years

2018

The album Nice ‘n’ Easy appears on OKeh / Sony Music. It is Thomas Quasthoff’s first production with the NDR Big Band. It is the fulfilment of a long-cherished dream to record great jazz classics with the Big Band and his longtime musical partners Frank Chastenier (piano), Dieter Ilg (bass) and Wolfgang Haffner (drums).

2015

Conducted Johann Sebastian Bach’s St. Matthew Passion at the Verbier Festival with the RIAS Kammerchor

The request came two years earlier. We stood by the swimming pool of a chalet in Verbier and director Martin Engström asked me: ‘Would you like to conduct St. Matthew’s Passion?’ – I almost fell in the pool from shock. At the same time, I was close to tears with emotion. The work has been with me throughout my singing life; I sang it as a boy in the children’s choir, and later as an adolescent – in addition to the baritone arias, I know all the choir parts also all other solo parts perfectly. But would I be able to lead an orchestra in addition to the singers?

2013-2014

Cabaret with Michael Frowin and pianist Jochen Kilian

I grew up with a cabaret, the “Münchner Lach- und Schießgesellschaft”, including Dieter Hildebrandt. Hanns-Dieter Hüsch was a great role model with his way of watching people’s faces and expressing himself politically on a daily basis. Already as a teenager, I’ve done parodies; now in the Trio Programme on small stages, I could try it again. After two years, when my voice had recovered, I realized that my strength was more in singing than in telling jokes on a high level. It was an interesting time, but it’s over now.

2013

November: Role of the Fool in W. Shakespeare’s “As you Like It” at the Berliner Ensemble (Director: Katharina Thalbach)

That was a gut decision which was just right. Of course, when Kathi asked me over a beer if I could imagine doing theatre, it came as a surprise, but it did occupy me in a way that suited me 100 percent. And for me as a politically-minded individual, it was also something special to work at a house in which Brecht’s spirit is still so present.

2012

January: Thomas Quasthoff ends his career as a classical singer.

2010

September: After the best-selling jazz album “Watch What Happens” (2007), Thomas Quasthoff’s new CD “Tell It Like It Is” features favourite songs by soul legends, pop stars and blues heroes.

The titles were mostly selected by my brother, who was already seriously ill with cancer at the time. That’s why this recording is so important to me.

2009

Awarded the title Kammersänger (KS) in Vienna and the Herbert von Karajan Prize of the Festspielhaus Baden-Baden.

A long-standing friendship connects me to the Festspielhaus Baden-Baden, and being named alongside past winners like Anne-Sophie Mutter or Pierre Boulez is a great honour.

Gold Medal of the Royal Philharmonic Society in London.

2008

Verdi Requiem with the Vienna Philharmonic and Riccardo Muti.

With the Verdi Requiem under the baton of Riccardo Muti, I dream I had cherished for many years to sing this great work in the Vienna Musikverein came true.

2007

Jazz concerts with Till Brönner at the New York Carnegie Hall, the Wiener Musikverein, the Kölner Philharmonie and the Admiralspalast in Berlin

Till is not just first-rate; he’s an outstanding trumpeter.

2005

Order of Merit of the Federal Republic of Germany (Bundesverdienstkreuz)

2004

Debut at the Vienna State Opera as “Amfortas” in Wagner’s “Parsifal” under Donald Runnicles and first song recital at the Salzburg Festival.

Professor of singing at the Academy of Music “Hanns Eisler” Berlin.

I enjoy educating young musicians to become singers who can work intelligently and move well on a stage, who are colourful artists who know what they are doing. The practical work makes me happy. And in pianist Alexander Fleischer I have an assistant with whom I can work responsibly and well.

Bach Cantatas with the Berlin Baroque Soloists (Midem Classical Award 2005, Classical Amadeus Prize 2005, Grammy Award 2006, DG)

2003

First opera performance as “Don Fernando” in Beethoven’s “Fidelio” with the Berliner Philharmoniker under Sir Simon Rattle in Berlin and at the Salzburg Easter Festival.

I think that someday I will go down in the annals of history as having had the shortest-ever operatic career, but still, with my debut at the Salzburg Festival. And my second role as Amfortas in the State Opera in Vienna.

CD release: Schubert songs in the orchestration of famous composers with Anne Sofie von Otter, Claudio Abbado and the Chamber Orchestra of Europe (Grammy Award 2004, DG)

2002

Schumann’s “Scenes from Goethe’s Faust” under Claudio Abbado with the Berliner Philharmoniker.

This was a special concert insofar as there is a baritone performance in it, “Gnade bedürfend”, on a high G, emerging from nothing, in pianissimo. I sang that, and suddenly Claudio Abbado turned to me, and the whole orchestra turned with him. And he nodded to me. That was like a knighthood!

2000

Commemorative concert with Beethoven’s Ninth Symphony with the Vienna Philharmonic and Sir Simon Rattle a. a. in the concentration camp Mauthausen (Austria)

That was very moving. For me, of course, because I knew: When the National Socialists were in power, I could never have sung there; I would have been killed. It was a controversial concert, but Simon Rattle encouraged the Vienna Philharmonic to set an example, to face up to its own past. Especially in these times, it’s important for orchestras to examine their own history and be aware of their responsibilities.

1999

Debut at New York’s Carnegie Hall in Benjamin Britten’s “War Requiem” with the Boston Symphony Orchestra under Seiji Ozawa.

That was the icing on the cake. But like so many things, it just happened. If there’s one thing that I really like about my career, it’s that I never had to discredit anyone in order to get great projects. My first appearance at Carnegie Hall was one of those. You stand there and think, ‘Now you’ve made it.’

Exclusive contract with Deutsche Grammophon (DG); First publication: Mahler’s “Lieder aus dem Knaben Wunderhorn” with Anne Sofie von Otter and the Berliner Philharmoniker under Claudio Abbado (Grammy Award 2000)

My first Grammy. Abbado was a fabulous conductor and a wonderful person; warm-hearted. One of his strengths was the pauses. I liked the peace and quiet he radiated; at the same time he was explosive when he made music.

1998

First collaboration with the Vienna Philharmonic under Helmuth Rilling in the Wiener Musikverein.

I owe to the Vienna Philharmonic the fact that I was appointed Kammersänger. And many wonderful musical memories.

1997

First concert appearances with Sir Simon Rattle (Haydn’s “Creation” with the Berliner Philharmoniker).

Simon Rattle has become a life-long friend. He is one of the few conductors at whom I rarely had to look, because I simply felt what he wanted to express. This is a very special form of music-making.

1996

Shostakovich Prize in Moscow

That this award went to a German was something special. Although I was born in 1959, standing there and being honoured for my artistic work by a people to whom Germans had done so much in World War II was very moving.

Vocal Professor at the Detmold Academy of Music (North Rhine-Westphalia).

Detmold was a significant part of my life. It was very important for me to learn that I could not only sing, but also achieve a high level of teaching.

1995

Debut at the Oregon Bach Festival, USA under the direction of Helmuth Rilling.

My first time America! Helmut Rilling helped me a lot and became a father figure for me.

1993

Debut at the Wiener Musikverein with Beethoven’s Ninth Symphony under Isaac Karabtchevsky.

This is unforgettable for me because of the 2.02 meter tenor James Wagner next to me. I still sang without a podium and asked him how the air was up there. He just answered coolly, ‘I smell dwarfs.’” (laughs) “It was also one of the last concerts with Lucia Popp, one of my favourite, great sopranos, who was also a lovely colleague.

1988

First prize at the International Music Competition of the ARD in Munich.

For me, the springboard to an international career.

1987

First prize at the International Mozart Competition in Salzburg

In this competition, I had to present only opera arias, which was for my future path, and also for my ego, almost as important as the ARD competition.

Imprint

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Prof. KS Thomas Quasthoff

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Fax: +43 (0)5 06 80-20
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Concept, Design, Realisation

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Editors

Claudia Quasthoff, Julia Kaiser

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Gregor Hohenberg © Sony Music Entertainment

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100 percent TQ

…always new, always himself!

In January 2012, Thomas Quasthoff retired from the stage as a classical singer. For many this came as a surprise. Even to him, it was very sudden – but logical.

“I did not live up to the high standards I set for my artistic work, and therefore asked my manager to cancel all the following concert dates,” he explains. The death of his brother had put him in a kind of shock, Thomas Quasthoff recalls. Popular sayings are there for a reason. Grief tightens the throat; with mourning comes muteness.

“In Michael, I lost my dearest and greatest confidant, in both artistic and human matters.”

Today, Thomas Quasthoff describes the time that followed as difficult but groundbreaking. A time of reflection, but also a time of artistic experimentation on the path towards an artform which he had always loved but until then not practised. Thomas Quasthoff became a jazz singer.

“I learned to play a new instrument called the microphone. I’ve learned how to create timbres, for example by getting up close and creating a soft ballad sound. This opens up a whole new universe of intimacy for me, and I find more and more security there. For this you have to control the intonation more, which you do not have to do with a piano or even with a big orchestra. My voice has long since completely recovered; I feel good. At the same time, I am also discovering upper registers where my voice had not responded well for a while. That’s incredibly satisfying. “

Thomas Quasthoff’s stage partners are jazz pianist Frank Chastenier, contrabassist Dieter Illg and drummer Wolfgang Haffner. They appreciate Quasthoff’s unconditional musicality. And he appreciates theirs.

“We are friends, and that makes it great. The most beautiful thing is that everyone is happy when the others achieve something good. That means that more and more freedom is possible; I no longer feel the stringency of the classical concert. Basically, I pulled myself off a pedestal. The nicest compliment for me is when I hear: ‘He’s not a classical singer who does jazz – he’s a jazz singer.’ In contrast to a Lieder recital, I don’t feel like the main character of the evening; I’m one of four fellow musicians.”

“One of my favourite pieces is ‘One for My Baby’. A guy sits at the bar and tells the bartender: ‘Listen, I feel bad. My girlfriend left me. That’s why I’m going to buy one drink for her and then another for the path my life will take from now on.’ If it were a classic song, it would only describe the situation. In jazz, on the other hand, I can voice all the emotions of the person who sings. Within the same sentence, I hear a thousand times more about the guy sitting at the bar. Even in Schubert’s Winterreise, I didn’t just want to interpret, but to BE the Miller’s boy, or in Bach’s St. Matthew Passion, I want to really ask for purity of heart as a plea, directly addressing Jesus. In jazz, I can do even more. In classical music, I sing exactly what is there, with the precise note length. If I want to in Summertime, I can stretch the sound; with the phrase “spread your wings”, you can really create the image of someone stretching out their wings. That kind of complete freedom of expression that you have in jazz is forbidden in classical music. Classical artists sing their own interpretation, but never as an entirely new version – at best, as they think it is intended to be artistically.”

Public reading has proved a further treasure-trove for Thomas Quasthoff – poems by Heinrich Heine, letters by Goethe or Mendelssohn, a recently-rediscovered journal by Johann Andreas Silbermann, who accompanied his uncle, the famous organ-builder Gottfried Silbermann, on travels in the 18th century. For Quasthoff, both sung and spoken melody are forms of music.

“I enjoy working with everything that has to do with language and with my voice, with which I like to experiment. It is not enough to say that I like to make music; I would say that 75 to 80% of my well-being depends on music. From the start of each day, while I’m in the shower, I do singing exercises or hum some melody to myself. It was like that even when I was a child. I wish that many of my students were able to live 100% of what has been given to them.“

Thomas Quasthoff still has a singing professorship at the Hanns Eisler School of Music in Berlin.

“It’s important to me to train mature, knowledgeable singers who will develop their own voices. I don’t want to be the omniscient guru who guards and protects young singers. I experienced that myself, and I freed myself from it. When I won the ARD competition in 1988, there would certainly have been more open doors for me if I’d gone to see Dietrich Fischer-Dieskau, for example. But I didn’t want that, because I think that with everyone who has studied with him, you can hear that they have. I wanted to sound like myself instead. Even today I don’t sing like Frank Sinatra, Bing Crosby or Tony Curtis. Sometimes I add some of their characteristic colours as a stylistic device, but I’m interested in singing their songs as I feel them at that moment. In jazz, I find other, more liberating expressive possibilities. A tempo indication, for example, should be understood only as a guideline in jazz. That’s a huge gift for a singer. The path I took – removing myself from one musical field myself and working my way into a different genre at the same level –  has been a wonderful experience.“

His 65th birthday is still far ahead, but Thomas Quasthoff is looking forward to it – not least because it ties in with another milestone in his career.

“That will also be my 50th anniversary as performer. It would be cool to celebrate that on the stage!”

Biography

Four decades on stage

For almost four decades, Thomas Quasthoff has set the standard on international stages, moving the hearts of countless listeners with his artistry. He ended his outstanding career as a singer in 2012. However, he has retained his close ties to singing and music as a teacher at the Hanns Eisler Music Academy in Berlin and in various master classes. In addition to his teaching commitments he has also discovered several new talents, appearing as a narrator, comedian, moderator and even actor.

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Biografie

„Der Bühnenarbeiter“

Fast vier Jahrzehnte lang hat Thomas Quasthoff als Sänger auf internationalen Bühnen Maßstäbe gesetzt und unzählige Menschen mit seiner Kunst erreicht und bewegt. Im Januar 2012 beendete er seine beispiellose Karriere als Sänger. Dem Gesang und der Kunst bleibt er weiter eng verbunden: unter anderem als Lehrender an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ in Berlin oder bei Meisterkursen. Darüber hinaus entdeckte er manch neue Talente an sich und steht als Rezitator, Kabarettist, Moderator und sogar als Schauspieler auf der Bühne.  (more…)

»Eine exklusive Jazz-Session zum 60. Geburtstag«

Thomas Quasthoff wird seinen 60. Geburtstag mit exklusiven Konzerten in der Kölner Philharmonie, auf Schloss Elmau, im Festspielhaus Baden-Baden und im Wiener Konzerthaus begehen – und dabei mit Freunden musizieren, die im Jazz-Bereich selbst zu den Größten zählen.

Thomas Quasthoff ist das beste Beispiel dafür, dass man sich auch später im Leben neu erfinden kann. Aus dem gefeierten klassischen Liedsänger wurde ein gefragter Jazzer. So wird er in der Kölner Philharmonie, auf Schloss Elmau, im Festspielhaus Baden-Baden und im Wiener Konzerthaus seinen 60. Geburtstag begehen – und dabei mit Freunden musizieren, die im Jazz-Bereich selbst zu den Größten zählen.

Der „Mann mit der schönsten Stimme der Welt“, wie ihn der Stern titulierte, weiß ganz genau, was er tut. Und was er will. Dass dabei Interpretationskraft und Geschmackssicherheit zusammen-gehen, zeigt sich nach seinen unvergessenen Schubert-Interpretationen nun genauso authentisch im Jazz. Wie der Bassbariton seinem Anspruch, Menschen mit seiner Stimme wirklich zu berühren, gerecht wird, machen die Publikumsreaktionen deutlich und die Lobeshymnen der Presse dokumentieren noch immer die Faszination und Begeisterung, die er mit seiner Ausnahmestimme bei seinen Zuhörer*innen auszulösen vermag.

Freuen Sie sich auf eine Geburtstags-Jazz-Session der besonderen Art, die Thomas Quasthoff mit seinem Trio bestehend aus Simon Oslender (Klavier), Dieter Ilg (Kontrabass) und Wolfgang Haffner (Schlagzeug) sowie „special guests“ Pe Werner (Gesang), Bruno Müller (Gitarre), Nils Landgren (Posaune) und niemand geringerem als Bill Evans am Saxophon begehen wird.

100 Prozent TQ …

… immer neu, immer er selbst!

Im Januar 2012 hat Thomas Quasthoff sich als klassischer Sänger von der Bühne zurückgezogen. Das geschah für viele unerwartet, auch für ihn selbst sehr plötzlich – aber konsequent. „Ich war dem hohen Anspruch, den ich an meine künstlerische Arbeit stelle, nicht mehr gerecht und habe deshalb meine Managerin gebeten, alle folgenden Konzerttermine abzusagen.“ Der Tod seines Bruders habe ihn in eine Art Schockstarre versetzt, erinnert sich Thomas Quasthoff. Das geflügelte Wort habe seine Berechtigung. Die Kehle war wie zugeschnürt, Trauer macht stumm. „Ich habe mit Michael meine liebste und größte Vertrauensperson verloren, im Künstlerischen wie im Menschlichen.“

Es folgte eine Zeit, die Thomas Quasthoff heute als hart, aber wegweisend bezeichnet. Eine Zeit der Reflektion, auch des künstlerischen Experimentierens auf dem Weg in ein immer geliebtes, aber bis dahin nicht selbst ausgeübtes künstlerisches Genre. Thomas Quasthoff entwickelte sich zum Jazzsänger

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“Das Lied”

EIN LIED – SONST NICHTS

Die ganze Kunst in wenigen Minuten

Wer sich heute der musikalischen Gattung „Lied“ stellt, wird an bedeutenden und hervorragenden Sängerinnen und Sängern, wie Brigitte Fassbaender, Christa Ludwig, Fritz Wunderlich, Dietrich Fischer-Dieskau und nicht zuletzt an Thomas Quasthoff gemessen.
Vergleichbare Nachfolger zu finden und neue Stimmen zu entdecken, ist Ziel des internationalen Wettbewerbs „Das Lied – International Song Competition“, den Thomas Quasthoff 2009 ins Leben gerufen hat.
Thomas Quasthoff hat sich dem Genre „Lied“ seit Jahren verschrieben: Dieser kleinen, aber feinen Kunstform aus Wort und Ton, die sich nicht hinter einem Orchester, einer Maske oder Inszenierung verstecken kann. In einem Satz umreißt er, was „das Lied“ so schwierig macht: „Ich bin hier quasi nackt vorm Publikum und muss in drei Minuten alles geben, wozu ich in der Oper drei Stunden Zeit habe.“
Der Gesangswettbewerb „Das Lied“ für hochbegabte Sängerinnen und Sänger und deren Lied-Pianisten findet alle zwei Jahre in Heidelberg statt.

Der nächste Wettbewerb findet im Februar 2021 statt.
Bewerbungszeitraum: Juni 2020 bis 30. Oktober 2020

www.das-lied.com

Meisterkurse

EIN GEHEIMNIS MACHT SCHULE

Die „Methode Quasthoff“

Was genau fasziniert an Thomas Quasthoff? Was macht er anders als andere? Wie macht er das? Kann man das lernen?

Im Prinzip schon, denn ein Schwerpunkt der musikalischen Arbeit von Thomas Quasthoff sind seine begehrten „Meisterkurse“. Sie sind ausgerichtet auf Sängerinnen und Sänger, die sich im fortgeschrittenen Studium befinden oder es bereits erfolgreich absolviert haben.

Mit Präzision und Intensität arbeitet Thomas Quasthoff mit seinen Studenten auf der Bühne an den technischen und interpretatorischen Herausforderungen des klassischen Gesangs. Die Meisterkurse sind in der Regel öffentlich – die Nachfrage ist bei Teilnehmern wie auch Zuschauern erfahrungsgemäß sehr groß, daher sollten sich Interessenten rechtzeitig bei dem jeweiligen Veranstalter anmelden.

Einen Überblick über Thomas Quasthoffs Meisterkurse und den jeweiligen Veranstalter finden Sie auch im Konzertkalender.

Professur

Qualifikation über Umwege

Mit ganzer Stimmgewalt dozieren

Seit 1996 ist Thomas Quasthoff ordentlicher Professor für Gesang. Zuerst lehrte er an der Hochschule für Musik in Detmold, seit 2004 an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin.

Viele sind der Meinung, dass es nichts Ungewöhnliches ist, wenn ein ausgebildeter Sänger irgendwann an einer Musikhochschule Gesang unterrichtet. Für Thomas Quasthoff war es jedoch nicht selbstverständlich, denn er selbst hat nie Gesang an einer Hochschule studiert – dies wurde ihm mit einem Satz schlichtweg verweigert: „Ohne Klavierspiel keine Zulassung zum Gesangsstudium – so einfach war das damals!“, sagt Thomas Quasthoff heute gelassen.

Dass er wohl aber einige Semester Jura studiert hat, betrachtet er als interessante Zusatzerfahrung. Um das außergewöhnliche Talent seiner Stimme und seine Liebe zum Gesang dennoch zu fördern, nahm Thomas Quasthoff Privatunterricht bei Prof. Charlotte Lehmann und Dr. Ernst Huber-Contwig in Hannover und erarbeitete sich in 17 Jahren ein solides Fundament … mit internationalen Folgen!

Mit ganzer Stimmgewalt fordert er viel von seinen Studenten, denn als international renommierter Sänger weiß er um die harten Anforderungen auf dem freien Markt, denen die jungen Sängerinnen und Sänger gerecht werden müssen.

Thomas Quasthoff gibt keinen Privatunterricht – wer bei ihm studieren will, muss die Aufnahmeprüfung der Hochschule bestehen oder belegt einen Meisterkurs bei Thomas Quasthoff.

Pressemitteilung

THOMAS QUASTHOFF is back!

Berlin, Pressemitteilung vom 23. März 2018

Der weltweit gefeierte Bass-Bariton Thomas Quasthof veröffentlicht sechs Jahre nach seinem Rückzug von der Bühne als Liedsänger und acht Jahre nach seiner letzten Solo-Aufnahme ein neues Album. Nice ‘n‘ Easy, das am 18. Mai bei OKeh/Sony Music erscheint, ist Thomas Quasthoffs erste Produktion mit Bigband. Er erfüllt sich damit einen lang gehegten Traum, große Jazz-Klassiker mit der NDR Bigband und seinen langjährigen musikalischen Partnern Frank Chastenier(Piano), Dieter Ilg (Bass) und Wolfgang Haffner (Schlagzeug) einzuspielen. Als Gast mit dabei ist Startrompeter Till Brönner. Die musikalische Leitung hat Jörg Achim Keller, der auch die Songs für das Album, für Quasthoffs einzigartige Stimme und Bigband arrangiert hat. …
Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung-Thomas Quasthoff is back

Abschied von der Konzertbühne

Pressemitteilung vom 9. Januar 2012

Thomas Quasthoff hat sich entschieden, seinen Abschied von der Konzertbühne zu nehmen und seine beinahe 40 Jahre andauernde, beispiellose Karriere als Sänger zu beenden. Das bedeutet aber nicht, dass er sich aus dem öffentlichen Leben zurückzieht…
Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung-TQ-Jan-2012

Thomas Quasthoff singt Soul

und legt nach dem Bestseller Jazz Album Watch What Happens(2007) jetzt Tell It Like It Is bei Deutsche Grammophon vor

Pressemitteilung vom 13. September 2010

Der „Mann mit der schönsten Stimme der Welt“, wie ihn der Stern titulierte, weiß ganz genau, was er tut. Und was er will. Dass dabei Interpretationskraft und Geschmackssicherheit zusammengehen, zeigt sich ebenso bei italienischen Arien wie bei amerikanischen Songs. …
Lesen Sie die vollständige Pressetext_Quasthoff_Tell-it-like-it-is_Okt-2010

Meilensteine

Ausgezeichnete Jahre

„And the Grammy goes to…“

2019

Auftakt der Reihe “kurz und knapp”
Jazz, Lyrik und Pros mit Thomas Quasthoff und Katharina Thalbach
Komödie am Kurfürstendamm im Schillertheater

Ausverkaufte Asientournee mit dem Jazzquartett durch Südkorea und Hongkong

2018

Das neue Album Nice ’n‘ Easy erscheint bei OKeh/Sony Music. Es ist Thomas Quasthoffs erste Produktion mit Bigband. Er erfüllt sich damit einen lang gehegten Traum, große Jazz-Klassiker mit der NDR Bigband und seinen langjährigen musikalischen Partnern Frank Chastenier (Piano), Dieter Ilg (Bass) und Wolfgang Haffner (Schlagzeug) einzuspielen.

2015

Dirigiert Johann Sebastian Bachs Matthäuspassion bei Verbier Festival mit dem RIAS Kammerchor

Die Anfrage kam zwei Jahre zuvor. Wir standen am Swimmingpool eines Chalets in Verbier und Intendant Martin Engström fragte mich: “Would you like to conduct St. Matthew’s Passion?” – Ich wäre fast in den Pool gefallen vor Schreck und war gleichzeitig den Tränen nahe vor Rührung. Das Werk hat mich mein ganzes Sängerleben begleitet, ich habe als Knabe im Kinderchor und später als Heranwachsender alle Partien des Chores gesungen und kenne neben den Baritonarien auch alle anderen solistischen Partien genau. Aber würde ich neben den Sängern auch ein Orchester leiten können?

2013-2014

Kabarett mit Michael Frowin und dem Pianisten Jochen Kilian

Ich bin mit Kabarett aufgewachsen, der Münchner Lach- und Schießgesellschaft, unter anderem Dieter Hildebrandt. Hanns-Dieter Hüsch war mir ein großes Vorbild mit seiner Art den Leuten aufs Maul zu schauen und sich politisch tagesaktuell zu äußern. Schon als Jugendlicher habe ich Parodien gemacht und nun im Trio Programme auf kleinen Bühnen gemacht, um es einfach mal wieder auszuprobieren. Nach zwei Jahren, als sich auch meine Stimme wieder erholt hatte, merkte ich, dass meine Stärke eher im Singen liegt als darin, Witze auf hohem Niveau zu erzählen. Es war eine interessante Zeit, die nun hinter mir liegt. 

2013

November: Rolle des Narren in W. Shakespeares “Was Ihr wollt” am Berliner Ensemble (Regie: Katharina Thalbach)

Das war eine Bauchentscheidung, die einfach stimmte. Als Kathi mich beim Bier fragte, ob ich mir vorstellen könne, Theater zu machen, kam das natürlich erst einmal überraschend, aber sie hat mich auf eine Art und Weise besetzt, die 100 Prozent zu mir passte. Und als politisch interessierter Mensch ist es auch etwas Besonderes, an einem Haus zu arbeiten, in dem Brechts Geist noch so spürbar ist.

2012

Januar: Thomas Quasthoff beendet seine Karriere als klassischer Sänger.

2010

September: Nach dem Bestseller-Jazzalbum „Watch What Happens“ (2007) erscheint Thomas Quasthoffs neue CD „Tell It Like It Is“ mit Lieblingsliedern von Soul-Legenden, Pop-Stars und Blues-Helden

Die Titel sind zum größten Teil von meinem Bruder ausgewählt worden, der damals schon schwer krebskrank war. Deshalb ist mir diese Aufnahme so besonders wichtig.

2009

Verleihung des Titels Kammersänger (KS) in Wien

Herbert-von-Karajan-Preis des Festspielhauses Baden-Baden

Mit dem Festspielhaus Baden-Baden verbindet mich eine langjährige Freundschaft, und in die Garde von Preisträgern wie Anne-Sophie Mutter oder Pierre Boulez aufgenommen zu werden, ist eine große Ehre.

Gold Medal der Royal Philharmonic Society in London

2008

Verdi Requiem mit den Wiener Philharmonikern und Riccardo Muti

Mit dem Verdi-Requiem unter dem Dirigat von Ricardo Muti erfüllte sich eine jahrelang gehegter Wunsch, dieses große Werk im Wiener Musikverein singen zu dürfen.

2007

Jazz-Konzerte mit Till Brönner in der New Yorker Carnegie Hall, im Wiener Musikverein, der Kölner Philharmonie und im Admiralspalast in Berlin

Till ist nicht einfach nur erstklassig, er ist ein herausragender Trompeter.

2005

Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverdienstkreuz)

2004

Debüt an der Wiener Staatsoper als „Amfortas“ in Wagners „Parsifal“ unter Donald Runnicles und erstes Lieder-Recital bei den Salzburger Festspielen

Professur für Gesang an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin

Es macht mir Spaß, junge Musiker zu Sängern zu erziehen, die intelligent wirken und sich gut auf einer Bühne bewegen können, zu farbenreichen Künstlern, die wissen, was sie tun. Das praktische Arbeiten macht mich glücklich. Und mit dem Pianisten Alexander Fleischer habe ich einen Assistenten, mit dem ich diese verantwortungsvolle Arbeit sehr gut gestalten kann.

Bach-Kantaten mit den Berliner Barock Solisten (Midem Classical Award 2005, Klassik-Amadeus-Preis 2005, Grammy Award 2006, DG)

2003

Erster Opernauftritt als „Don Fernando“ in Beethovens „Fidelio“ mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle in Berlin und bei den Salzburger Osterfestspielen

Ich glaube, ich gehe irgendwann einmal in die Annalen ein mit der kürzesten Opernkarriere, aber mit meinem Debüt bei den Salzburger Festspielen. Und der zweiten Rolle als Amfortas in der Staatsoper in Wien.

CD-Veröffentlichung: Schubert-Lieder in der Orchestrierung berühmter Komponisten mit Anne Sofie von Otter, Claudio Abbado und dem Chamber Orchestra of Europe (Grammy Award 2004, DG)

2002

Schumanns „Szenen aus Goethes Faust“ unter Claudio Abbado mit den Berliner Philharmonikern

Das war insofern ein besonderes Konzert, als es darin einen Bariton-Einsatz gibt, “Gnade bedürfend”, auf einem hohen G, aus dem Nichts entstehend, im Pianissimo. Das habe ich gesungen und plötzlich drehte sich Claudio Abbado zu mir, und mit ihm das ganze Orchester. Und er nickte mir zu. Das war wie ein Ritterschlag!

2000

Gedenkkonzert mit Beethovens Neunter Sinfonie mit den Wiener Philharmonikern und Sir Simon Rattle u. a. im Konzentrationslager Mauthausen (Österreich)

Das war sehr bewegend. Für mich natürlich allemal, denn ich wusste: Zu Zeiten der Nationalsozialisten hätte ich hier nie gesungen, sondern wäre umgebracht worden. Es war ein umstrittenes Konzert, aber Simon Rattle hat die Wiener Philharmoniker darin bestärkt, dadurch ein Zeichen zu setzen, sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Besonders in heutigen Zeiten ist es wichtig, dass sich Orchester ihrer eigenen Geschichte stellen und sich ihrer Verantwortung bewusst sind.

1999

Debüt in der New Yorker Carnegie Hall in Benjamin Brittens „War Requiem“ mit dem Boston Symphonie Orchestra unter Seiji Ozawa

The cream on the cake. Aber das hat sich wie vieles einfach ergeben. Wenn ich etwas schön finde an meiner Karriere, dann ist es, dass ich nie jemanden diskreditieren musste, um an tolle Projekte zu kommen. Mein erster Auftritt in der Carnegie Hall war so eines. Man steht dort und denkt: “Jetzt hast Du es geschafft.”

Exklusivvertrag bei der Deutschen Grammophon (DG); erste Veröffentlichung: Mahlers „Lieder aus des Knaben Wunderhorn“ mit Anne Sofie von Otter und den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado (Grammy Award 2000)

Mein erster Grammy. Abbado war ein großartiger Dirigent und ein großartiger Mensch, warmherzig. Eine seiner Stärken waren die Pausen. Ich mochte diese Ruhe und Stille, die er ausstrahlte und das gleichzeitig Explosive, wenn er Musik machte.

1998

Erste Zusammenarbeit mit den Wiener Philharmonikern unter Helmuth Rilling im Wiener Musikverein

Den Wiener Philharmonikern habe ich zu verdanken, dass ich zum Kammersänger ernannt wurde. Und viele wunderbare musikalische Erinnerungen.

1997

Erste Konzertauftritte mit Sir Simon Rattle (Haydns „Schöpfung“ mit den Berliner Philharmonikern)

Simon Rattle ist ein Lebensfreund geworden. Er ist einer der wenigen Dirigenten, zu dem ich selten hinsehen musste, weil ich einfach spürte, was er ausdrücken wollte. Das ist ein ganz besonderes Musizieren.

1996

Schostakowitsch-Preis in Moskau

Dass diese Auszeichnung an einen Deutschen ging, war etwas Besonderes. Zwar bin ich erst 1959 geboren, aber dort zu stehen und für meine künstlerische Arbeit ausgezeichnet zu werden von einem Volk, dem Deutsche im 2. Weltkrieg so viel Schreckliches angetan hatten, war sehr bewegend.

Gesangsprofessur an der Musikhochschule Detmold (Nordrhein-Westfalen)

Detmold war ein wichtiger Abschnitt in meinem Leben. Es war sehr wichtig für mich zu erfahren, dass ich nicht nur singen, sondern auch im Unterrichten ein hohes Niveau erreichen konnte.

1995

Debüt beim Oregon Bach Festival, USA unter Leitung von Helmuth Rilling

Mein erstes Mal Amerika! Helmut Rilling hat mir sehr geholfen und wurde für mich zur Vaterfigur.

1993

Debüt im Wiener Musikverein mit Beethovens Neunter Sinfonie unter Isaac Karabtchevsky

Das ist mir unvergesslichen wegen des 2,02 Meter großen Tenors James Wagner neben mir. Ich sang damals noch ohne Podest und frage ihn, wie die Luft da oben so sei. Er antwortete nur cool: “I smell dwarfs.” (lacht) Zudem war das eines der letzten Konzerte mit Lucia Popp, eine der von mir sehr geliebten, großartigen Soprane, die auch eine sehr nette Kollegin war.

1988

Erster Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München

Für mich das Sprungbrett zu einer internationalen Karriere.

1987

Erster Preis beim Internationalen Mozartwettbewerb in Salzburg

Bei diesem Wettbewerb musste ich ausschließlich Opernarien präsentieren, das war für meinen weiteren Weg und auch für mein Ego fast so wichtig wie der ARD-Wettbewerb.

TQ persönlich

Thomas Quasthoff erleben

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Termine Juni

1. Juni 2018 | 20:00 Uhr

MADRID – Auditorio Nacional
Jazz-Konzert

Thomas Quasthoff, Gesang
Frank Chastenier, Klavier
Dieter Ilg, Kontrabass
Wolfgang Haffner, Schlagzeug

www.auditorionacional.mcu.es

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