»Eine exklusive Jazz-Session zum 60. Geburtstag«

Thomas Quasthoff wird seinen 60. Geburtstag mit exklusiven Konzerten in der Kölner Philharmonie, auf Schloss Elmau, im Festspielhaus Baden-Baden und im Wiener Konzerthaus begehen – und dabei mit Freunden musizieren, die im Jazz-Bereich selbst zu den Größten zählen.

Thomas Quasthoff ist das beste Beispiel dafür, dass man sich auch später im Leben neu erfinden kann. Aus dem gefeierten klassischen Liedsänger wurde ein gefragter Jazzer. So wird er in der Kölner Philharmonie, auf Schloss Elmau, im Festspielhaus Baden-Baden und im Wiener Konzerthaus seinen 60. Geburtstag begehen – und dabei mit Freunden musizieren, die im Jazz-Bereich selbst zu den Größten zählen.

Der „Mann mit der schönsten Stimme der Welt“, wie ihn der Stern titulierte, weiß ganz genau, was er tut. Und was er will. Dass dabei Interpretationskraft und Geschmackssicherheit zusammen-gehen, zeigt sich nach seinen unvergessenen Schubert-Interpretationen nun genauso authentisch im Jazz. Wie der Bassbariton seinem Anspruch, Menschen mit seiner Stimme wirklich zu berühren, gerecht wird, machen die Publikumsreaktionen deutlich und die Lobeshymnen der Presse dokumentieren noch immer die Faszination und Begeisterung, die er mit seiner Ausnahmestimme bei seinen Zuhörer*innen auszulösen vermag.

Freuen Sie sich auf eine Geburtstags-Jazz-Session der besonderen Art, die Thomas Quasthoff mit seinem Trio bestehend aus Simon Oslender (Klavier), Dieter Ilg (Kontrabass) und Wolfgang Haffner (Schlagzeug) sowie „special guests“ Pe Werner (Gesang), Bruno Müller (Gitarre), Nils Landgren (Posaune) und niemand geringerem als Bill Evans am Saxophon begehen wird.

100 Prozent TQ …

… immer neu, immer er selbst!

Im Januar 2012 hat Thomas Quasthoff sich als klassischer Sänger von der Bühne zurückgezogen. Das geschah für viele unerwartet, auch für ihn selbst sehr plötzlich – aber konsequent. „Ich war dem hohen Anspruch, den ich an meine künstlerische Arbeit stelle, nicht mehr gerecht und habe deshalb meine Managerin gebeten, alle folgenden Konzerttermine abzusagen.“ Der Tod seines Bruders habe ihn in eine Art Schockstarre versetzt, erinnert sich Thomas Quasthoff. Das geflügelte Wort habe seine Berechtigung. Die Kehle war wie zugeschnürt, Trauer macht stumm. „Ich habe mit Michael meine liebste und größte Vertrauensperson verloren, im Künstlerischen wie im Menschlichen.“

Es folgte eine Zeit, die Thomas Quasthoff heute als hart, aber wegweisend bezeichnet. Eine Zeit der Reflektion, auch des künstlerischen Experimentierens auf dem Weg in ein immer geliebtes, aber bis dahin nicht selbst ausgeübtes künstlerisches Genre. Thomas Quasthoff entwickelte sich zum Jazzsänger

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