Meilensteine einer Karriere

Thomas_Quasthoff_Meilensteine

Eine Stimme erobert die Welt

Thomas Quasthoff erhält höchste Auszeichnungen für sein außergewöhnliches Können:

1988 gewann Thomas Quasthoff den 1. Platz beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD. Danach folgten zahlreiche Künstler- und Ehrenpreise wie mehrere Klassik-Echos, 1996 der Schostakowitsch-Preis in Moskau, 2005 das Bundesverdienstkreuz bis hin zur höchsten internationalen Auszeichnung für Künstler: den Grammy-Award. Dieser wurde Thomas Quasthoff bereits drei Mal überreicht. 2009 erhielt er außerdem den Herbert-von-Karajan-Preis in Baden-Baden sowie den Ehrentitel zum Kammersänger in Wien.

Mit der Deutschen Grammophon besteht seit 1999 ein Exklusivvertrag – unter anderem erschien dort auch ein Jazz-Album von Thomas Quasthoff mit Till Brönner.

Neben seinen Auszeichnungen und Auftritten auf den großen Bühnen der Welt wie der New Yorker Carnegie Hall und Mailänder Scala, der Wigmore Hall in London, dem Musikverein in Wien oder bei den Salzburger Festspielen, arbeitet Thomas Quasthoff seit vielen Jahren mit wichtigen Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Mariss Janssons und Riccardo Muti zusammen.

Die Meilensteine im Detail

Ausgezeichnete Jahre

„And the Grammy goes to…“

2010

  • November: Verleihung des Praetorius-Musikpreises in Hannover – die höchste Auszeichnung Niedersachsens, des Heimat-Bundeslandes von Thomas Quasthoff
  • September: Nach dem Bestseller-Jazzalbum „Watch What Happens“ (2007) erscheint Thomas Quasthoffs neue CD „Tell It Like It Is“ mit Lieblingsliedern von Soul-Legenden, Pop-Stars und Blues-Helden (In dem folgenden PDF finden Sie die entsprechende Pressemitteilung)
  • In der Saison 2009/2010 Artist in Residence im Festspielhaus Baden-Baden und in der Hamburger Laeiszhalle

2009

  • Verleihung des Titels Kammersänger (KS) in Wien. (In dem folgenden PDF finden Sie die Laudatio von KS Brigitte Fassbaender in gekürzter Fassung.)
  • Herbert-von-Karajan-Preis des Festspielhauses Baden-Baden
  • Haydn-Arien mit dem New York Philharmonic unter Riccardo Muti in New York
  • Artist in Residence im Londoner Barbican Centre
  • Gold Medal der Royal Philharmonic Society in London

2008

  • Haydns Schöpfung mit den Berliner Philharmonikern bei den Salzburger Osterfestspielen
  • Orchestrierte Schubert-Lieder mit dem Concertgebouw Orkest und Mariss Janssons
  • Verdi Requiem mit den Wiener Philharmonikern und Riccardo Muti

2007

  • Jazz-Konzerte mit Till Brönner in der New Yorker Carnegie Hall, im Wiener Musikverein, der Kölner Philharmonie und im Admiralspalast in Berlin

2005

  • Weitere „Parsifal“-Aufführung an der Wiener Staatsoper unter Sir Simon Rattle
  • Artist in Residence im Wiener Musikverein und im Concertgebouw Amsterdam sowie Artiste Étoile beim Lucerne Festival im Sommer 2005
  • Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverdienstkreuz)

2004

  • Debüt an der Wiener Staatsoper als „Amfortas“ in Wagners „Parsifal“ unter Donald Runnicles und erstes Lieder-Recital bei den Salzburger Festspielen
  • Professur für Gesang an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin
  • Bach-Kantaten mit den Berliner Barock Solisten (Midem Classical Award 2005, Klassik-Amadeus-Preis 2005, Grammy Award 2006, DG)

2003

  • Erster Opernauftritt als „Don Fernando“ in Beethovens „Fidelio“ mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle in Berlin und bei den Salzburger Osterfestspielen
  • CD-Veröffentlichung: Schubert-Lieder in der Orchestrierung berühmter Komponisten mit Anne Sofie von Otter, Claudio Abbado und dem Chamber Orchestra of Europe (Grammy Award 2004, DG)

2002

  • Schumanns „Szenen aus Goethes Faust“ unter Claudio Abbado und Bachs „Johannespassion“ unter Sir Simon Rattle und den Berliner Philharmonikern

2000

  • Gedenkkonzert mit Beethovens Neunter Sinfonie mit den Wiener Philharmonikern und Sir Simon Rattle u. a. im Konzentrationslager Mauthausen (Österreich)

1999

  • Erster Auftritt bei den Festivals von Ravinia und Tanglewood sowie beim Mostly Mozart Festival mit Christoph Eschenbach am Klavier
  • Debüt in der New Yorker Carnegie Hall in Benjamin Brittens „War Requiem“ mit dem Boston Symphonie Orchestra unter Seiji Ozawa
  • Exklusivvertrag bei der Deutschen Grammophon (DG); erste Veröffentlichung: Mahlers „Lieder aus des Knaben Wunderhorn“ mit Anne Sofie von Otter und den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado (Grammy Award 2000)

1998

  • Erste Zusammenarbeit mit den Wiener Philharmonikern unter Helmuth Rilling im Wiener Musikverein

1997

  • Erste Konzertauftritte mit Sir Simon Rattle (Haydns „Schöpfung“ mit den Berliner Philharmonikern)

1996

  • Schostakowitsch-Preis in Moskau und Hamada-Trust/Scotsman Festival Prize des Edinburgh International Festival
  • Gesangsprofessur an der Musikhochschule Detmold (Nordrhein-Westfalen)

1995

  • Debüt beim Oregon Bach Festival, USA unter Leitung von Helmuth Rilling

1993

  • Debüt im Wiener Musikverein mit Beethovens Neunter Sinfonie unter Isaac Karabtchevsky

1989

  • Veröffentlichung der ersten Lied-CD mit Loewe-Balladen mit Norman Shetler am Klavier (EMI)

1988

  • Erster Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München